Endlich erschienen!!!
Die Suche nach dem Glück bestimmt unser Leben.
Doch macht das Suchen uns wirklich glücklich?
Gibt es diesen einen großen Moment in der Zukunft, in dem alle Probleme gelöst und alle Fragen beantwortet sind?
Macht es eines Tages einen großen Knall und wir erwachen in dem Paradies, das wir uns immer erträumt haben?
Müssen wir uns nur genügend anstrengen und kämpfen?
Oder sind es das Suchen und TRäumen selbst, die uns immer wieder die Schönheit
und das Glück dieses Augenblicks verpassen lassen?
Dieses Buch ist eine Einladung, das Suchen zu beenden und die Gegenwart, so wie sie ist, in der Stille des Herzens zu umarmen.
Es macht den einfachen Vorschlag, unsere gegenwärtigen Gedanken, Gefühle, Beziehungen und Handlungen
mit offenem Herzen und weitem Geist wahrzunehmen, ohne sie zu beurteilen, zu verdrängen oder zu verändern.
Wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem zuwenden, was jetzt ist,
löst sich das Suchen in der grenzenlosen Erfahrung des Seins auf.
Dann zeigt sich: Es gibt keinen Weg, glücklich zu werden. WIr können nur in der Gegenwart glücklich sein.
Nur hier - an keinem anderen Ort.
Nur jetzt - zu keiner anderen Zeit.
Es folgen einige kurze Auszüge, die wir von Zeit zu Zeit austauschen oder ergänzen.
Viel Freude beim Lesen.
OHNE ANFANG . . .
In
der
zeitraumlosen
Gegenwart
des Herzens
erkennen
wir
unser
Wesen
Nur hier
- an keinem anderen Ort.
Nur jetzt
- zu keiner anderen Zeit.
DAS ESSENTIELLE HERZ
Das Herz ist ein Ort von dieser Welt
und doch jenseits von Raum und Zeit.
ihm vereinen sich Himmel und Erde,
das Unbegrenzte und das Unbegrenzte.
Hier erinnert das Unendliche das Endliche daran,
das beide eins sind und ermutigt es,
sich tiefer dem Abentuer des Lebens hinzugeben.
Das Herz wählt nicht zwischen oben und unten,
innen oder außen, hell oder dunkel, links oder rechts,
hart oder weich, offen oder verschlosen, gut oder böse.
Es weiß nichts und lässt alle Kräfte und Mächte sein.
In der Reinheit des Herzens spiegeln sich die Masken der Persönlichkeit,
hinter denen wir uns verstecken, und die Dämonen, vor denen wir uns fürchten,
solange,bis sich schließlich ihre wahre Natur offenbart.
Das Herz wählt nicht, es hat keine Wahl.
Doch ist es der raumlose Ort, an dem wir zwischen Illusion und Wahrheit wählen.
Es ist der zeitlose Raum, in dem wir der Liebe gewahr sind und die Angst umarmen.
Das achtsame herz bietet allen Herzen eine Heimstatt: dem offenen und dem gebrochenen,
dem romantischen und dem kriegerischen,
dem verwüsteten und dem liebenden.
Selbst unbewegt, sieht es in allem, was ist, nur das eine vollkommene Sein.
STILLE DES HERZENS
In Herzen des Nicht-Wählens,
im Herzen des Nicht-Wissens ist Stille.
Nicht Ruhe, sondern vollkommene Stille.
Wir kennen die Stille.
Sie ist unser Wesen.
Es sind besondere Momente in denen wi runs dessen bewusst sind.
Alles bewegt sich weiter, mag lärmen und toben.
Da sind Handlungen, Entscheidungen und Gespräche
- doch dahinter ist Stille.
Der Urgrund aller Bewegung ist selbst vollkommen still.
Vielleicht erreicht uns die Stille in der kurzen Pause,
die zwischen jedem Ein- und Ausatmen liegt?
Oder indem wir so bewusst und offen zuhören,
bis jeder Laut uns zu seiner Quelle führt?
Können wir uns mitten im Lärm der Welt auf die Stille ausrichten?
Können wir dann hören, wie alles aus ihr hervortritt?
Ist es möglich, selbst das Hören loszulassen und nur Stille zu sein?
OHNE ANSTRENGUNG
Keinerlei Anstrengung ist notwendig,
um die Stimme des Herzens
zu hören.
Es geschieht unausweichlich,
sobald die Stimme der Angst
bewusst wahrgenommen wird.
Annahme der Angst öffnet
den weiten Raum des Herzens
- die einzige Wirklichkeit.
Mehr ist nicht zu tun.
Mehr kann nicht getan werden.
BLICKWAHL
In der Art wie wir auf die Welt schauen,
liegt große Macht - und eine Wahl.
Es wird nämlich das,
worauf wir schauen zu dem,
was wir in ihm sehen.
Blicken wir durch die Brille der Angst, spiegelt sich diese Angst in allem was wir
wahrnehmen. Wir leben dann in einer Welt, in der uns unsere tiefsten Ängste überall
begegnen und zu bedrohen scheinen. So wird ein Mensch, der sich seiner Nase schämt, überall
nur (vermeintlich schönere) Nasen wahrnehmen und nicht die Unendlichkeit, die alle Nasen
schafft. Einer, der das Böse fürchtet, wird überall Böses sehen und so Böses schaffen.
Mit den Augen des Herzens zu sehen bedeutet, die Wahl zu treffen, Liebe zu sehen, wo immer
wir sind
und was immer geschieht. Diese Wahl gibt der Welt in einem Augenblick ihr ursprüngliches
Gesicht zurück und lässt uns Liebe sein, die sich in allem selbst begegnet. Natürlich auch in jeder Nase.